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09/04/19

BMW Berlin-Marathon Inlineskating

Interview mit Mark (Race Director BMW BERLIN-MARATHON) und Julia (Manager Event Organisation Inline Skating)

Am 28. September diesen Jahres startet der BMW BERLIN-MARATHON im Stadtzentrum von Berlin (Deutschland). Mit einer immer größeren Anzahl an Inlineskatern aus verschiedenen Ländern sind wir ein stolzer Hauptsponsor dieser Veranstaltung. Jedes Jahr sehen wir mehr Skater zu dieser Veranstaltung strömen. Die Sportler erleben eine wunderbare Zeit und fahren das Rennen voller Begeisterung, dabei wird natürlich auch auf die Zielzeit geachtet.

Mark (Rennleitung BMW BERLIN-MARATHON) und Julia (Eventmanagerin Inlineskating BMW BERLIN-MARATHON) sind bereits mit den Vorbereitungen für die diesjährige Veranstaltung beschäftigt, trotzdem fanden sie Zeit für ein kurzes Interview mit uns. Du findest das Interview hier.

Warum habt ihr entschieden, dass ein Inline-Marathon in das Programm aufgenommen wird?
Mitte der 90er war die Sportart ein enormer Trend und immer wieder fragten Sportler nach der Integration von solchen Rennen in die großen Laufmarathons. Auch Für die Kinder stehen die letzten 4,2195 Km der Strecke als Rennstrecke auf Turnschuhen oder Skates zur Verfügung. Also haben wir der Sache eine Chance gegeben und im Jahr 1997 das erste Rennen veranstaltet.

Wie war der erste Inline-Marathon?
Im September 1997 starteten 446 Skater zur Premiere des BERLIN-MARATHON Inlineskating. Das Rennen fand am selben Tag des Läufermarathons statt. Die Gewinner kamen aus Frankreich, zu dieser Zeit war der Sport dort schon deutlich weiter als in Deutschland: Pascal Briand und Caroline Jean haben gewonnen. Wir hatten schon etwas Erfahrung durch den Berlin Halbmarathon im Frühling, dort fahren die Skater 21 Kilometer auf einem Kurs mit einer 180 Grad Kurve, daher wussten wir, wie unglaublich schnell die Sportler sind. Es war sicherlich eine logistische Herausforderung für uns.

Es hat eine Menge interessante Rennen gegeben, welches war das denkwürdigste für euch?
Absolut jedes Rennen hat seine speziellen Momente für alle Beteiligten, es ist also hart, sich auf eines festzulegen.

Mark: Die Planung und Durchführung des ersten Marathons 1997 ist ein denkwürdiger Moment für mich. Für viele Beteiligte und Unterstützer war das absolut neue Arbeit und das erste Mal und einige waren sich im Umgang mit den Skatern und den Gegebenheiten auch nicht sicher. Aber am Ende ging alles gut und wir konnten dem Sport eine neue Heimat geben.

Julia: Im Jahr 2013 hat Bart Swings erstmalig das Rennen in unter eine Stunde beendet, das war ein besonderer Moment für mich. Im Jahr davor gab es ein spannendes Finish zwischen Bart Swings und Ewen Fernandez und verpassten diesen Rekord um vier Sekunden- wir mussten ein weiteres Jahr auf den Rekord warten.

2011 war auch ein besonderes Jahr für mich. Es war das erste Jahr, indem ich die Verantwortung für das Rennen komplett verantwortlich war. Am selben Tag verstarb der vorherfige Organisator des Inlinemarathons, Alex Uphues, von dem ich alles gelernt hatte, bei seiner Biketour um die Welt. Wir verzeichneten zwei fantastische Gewinner, es war super Wetter mit enorm vielen Starten und bei den Läufern gab es einen neuen Weltrekord. Ein Wochenende mit vielen Emotionen... Wir sehen immer mehr Freizeitskater am Start, kannst du dazu was sagen?

Für die meisten Starter geht es um die Erfahrung und Spaß auf den Rollen, dabei Spielt die Endzeit nur eine kleine Rolle. Mit einer Teilnehmerzahl von ca. 5500 Skatern ist es die weltgrößte Veranstaltung dieser Art. Es gibt nicht viele Plätze, an denen du 42 Kilometer auf gesperrten Straßen durch eine Weltmetropole skaten kannst, dabei wirst du noch von Zuschauern und Musik angefeuert. Natürlich ist es auch für viele eine persönliche Herausforderung, die es zu schaffen gilt, nicht alle wollen oder können diese Strecke laufen, also warum nicht skaten...

Gibt es ein Feedback von den Teilnehmern?
Viele der Teilnehmer sind besonders aufgeregt und absolut glücklich wenn sie sie Ziellinie erreichen. Ab und zu erreichen uns Aussagen über das dichte Teilnehmerfeld und das raue Vorgehen in den ersten Startblöcken. Manchmal haben auch wir bedenken. Aber wir geben unser Bestes, damit alle Events möglichst zufriedenstellend für alle Sportler ablaufen, oft bekommen wir dafür das Lächeln der Teilnehmer zurück und natürlich die Anmeldung für das kommende Jahr.

Wenn man als Skater plant, die Reise nach Berlin anzutreten, was gilt es neben dem Rennen nicht zu verpassen?
Man kann viele atemberaubende Ausflüge in Berlin unternehmen und es gibt viel zu sehen. Es ist eine tolle Stadt, die sich ständig verändert und entwickelt. Für die Skater ist das Tempelhofer Rollfeld einen Besuch wert. Das bekannte Brandenburger Tor ist Teil der Veranstaltung, also muss man dieses nicht extra besuchen. Die Geschichte Berlins ist durchzogen von neuem und altem, welches zusammen funktioniert, das ist immer einen Besuch wert. In der einen Ecke gibt es historische Bauten und entsprechende Museen und in der nächsten hig-end-Architektur mit Restaurantes, die Pokebälle anbieten. Jeder Bereich ist einzigartig und bietet viele verschiedene Möglichkeiten.

Mark Milde Renndirektor BMW BERLIN-MARATHON

Julia Seifert Eventmanagerin BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating

Überzeugt euch selbst und entdeckt den Rollerblade-Stand auf dem BMW BERLIN-MARATHON.

 

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